Kärnten: Frauenbildungsfonds

Für wen ist die Förderung gedacht?

Für Frauen, die eine Berufsausbildung benötigen, um ein gesichertes Einkommen zu erzielen, die wieder ins Berufsleben einsteigen oder zurückkehren wollen oder sich beruflich umorientieren müssen.

Voraussetzungen

Diese Förderung kann nur gewährt werden, wenn 

  • die Förderwerberin ihren Hauptwohnsitz in Kärnten hat
  • sonstige Fördermöglichkeiten ausgeschöpft wurden, nicht gegeben sind oder damit nicht das Auslangen gefunden werden kann
  • es werden Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen gefördert, die in keinem Beschäftigungsverhältnis sind und keine tertiäre Ausbildung aufweisen
  • durch die Qualifizierungsmaßnahme die Aussicht auf eine nachhaltige und eigenständige Existenzsicherung und die Integration in den Arbeitsmarkt gegeben ist UND
  • ein Beratungsgespräch bei der Kompetenzberatung Kärnten durch die Antragstellerin (mind. 4 Wochen vor Antragstellung) nachgewiesen wird, außer es ist nach dem Erstgespräch nicht erforderlich.

Was wird gefördert?

Aus dem Frauenförderungstopf werden bezahlt:

  • in erster Linie Ausbildungskosten für die Qualifizierungsmaßnahmen.
  • bei dringendem Bedarf und in Fällen, in denen die Ausbildung keine eigenen Kosten verursacht, allerdings nicht berufsbegleitend angeboten wird, ein Beitrag zu den Lebenserhaltungskosten in Höhe von maximal € 250,00 monatlich während der Qualifizierungsmaßnahme ODER
  • Kinderbetreuungskosten, die während der Ausbildungszeit zu diesem Zweck nötig werden. Hierbei wird der tatsächliche Bedarf abgedeckt und die Förderhöhe richtet sich nach den monatlich anfallenden Kinderbetreuungskosten. Die Kosten und die Rechnung dafür müssen dem Referat für Frauen und Gleichbehandlung schriftlich nachgewiesen werden.

·         Die Höchstgrenze der Förderung je Antragstellerin beträgt insgesamt maximal € 2.500,--innerhalb eines Förderzeitraumes von 5 Jahren.

Wie wird gefördert?

Die Auszahlung der Förderung erfolgt jeweils für das Kalenderjahr. Sie kann wie folgt gestaltet sein:

  • in einer Einmalzahlung oder Teilzahlung erfolgen
  • bei existenzsichernden Leistungen monatlich ausgezahlt werden,
  • in Form vom Vor- bzw. Zwischenfinanzierungen erfolgen.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Höchstgrenze der Förderung je Antragstellerin beträgt insgesamt maximal € 2.500,00.

Der Beitrag zu den Lebenserhaltungskosten beträgt maximal € 250,00 monatlich während der Qualifizierungsmaßnahme.


Wichtige Termine

Die Antragstellung für die Förderung von Qualifikationsmaßnahmen hat grundsätzlich VOR Beginn dieser Maßnahme zu erfolgen.

Vorgehensweise

Kontaktaufnahme mit dem Referat für Frauen und Gleichbehandlung.

Die Fördervoraussetzung ist nachzuweisen durch:

  • den jeweiligen behördlichen Bescheid (von AMS oder Sozialamt)
  • Nachweis über die Mitversicherung und das Einkommen des Versicherten (darf € 28.000,00 jährlich nicht überschreiten – Jahreslohnzettel Ziffer 245)
  • Ehegattenunterhalt.

Der Antrag ist beim Referat für Frauen und Gleichbehandlung in Klagenfurt einzubringen. Er muss enthalten:

  • Anmeldebestätigung zur Qualifizierungsmaßnahme
  • vollständige persönliche Daten der Antragstellerin
  • Meldezettel aller im Haushalt lebenden Personen
  • Nachweis über Leistungsansprüche (AMS, Land Kärnten), Versicherungsnachweis oder Nachweis über Ehegattenunterhalt
  • Unterlagen über sämtliche sonstige Förderungen oder Zuschüsse, die bezogen werden oder deren Antrag abgewiesen wurde
  • Heirats- oder Scheidungsurkunde
  • Bestätigung über die Beratung bei der Kompetenzberatung Kärnten

Auf Verlangen sind jeweils zusätzliche erforderliche Unterlagen nachzureichen.

Kontakt

Amt der Kärntner Landesregierung

Referat für Frauen und Gleichbehandlung

Mießtaler Straße 1, Haus E/EG

9020 Klagenfurt am Wörthersee

Tel. 050536-57420

E-Mail: frauen(at)ktn.gv.at

http://www.frauen.ktn.gv.at/default.aspx?SIid=11&LAid=1&ARid=269

Die Informationen wurden zuletzt am17.03.2016 mit den Richtlinien des Fördergebers abgeglichen.