Förderungen für Personen mit Behinderungen - Mobilitätsförderungen

Für wen ist die Förderung gedacht?

Menschen mit Behinderung

Voraussetzungen

Orientierungs- und Mobilitätstraining: Die Maßnahmen und Trainings dienen der Erlangung von kommunikations- und lebenspraktischen Fähigkeiten für Menschen mit Sehbehinderung mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50%.

Die Anschaffung eines Blindenführhundes kann blinden oder schwer sehbehinderten Personen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50% gefördert werden, wenn sie der Erhöhung der Mobilität und der Erleichterung der Ausübung einer Erwerbstätigkeit dient.

Mobilitätszuschuss:

  • Begünstigte/r Behinderte/r
  • Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel (Eintragung im Behindertenpass erforderlich)
  • kein ausschließlicher Pensionsbezug
  • es muss ein Konnex zur beruflichen Tätigkeit gegeben sein

Sonstige Kosten: Die behinderungsbedingten Mehraufwendungen müssen im Zusammenhang mit der Fahrt zum Arbeitsplatz oder Ausübung einer Beschäftigung entstehen.

Was wird gefördert?

  • Orientierungs- und Mobilitätstraining (Maßnahmen und Trainings zur Erlangung von kommunikations- und lebenspraktischen Fähigkeiten für Menschen mit Sehbehinderung)
  • Anschaffung eines Blindenführhundes (zur Erhöhung der Mobilität und Erleichterung der Ausübung einer Erwerbstätigkeit) 
  • Mobilitätszuschuss (Abdeckung des behinderungsbedingten Mehraufwandes, der mit der Ausübung einer Erwerbstätigkeit verbunden ist, sofern die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel unzumutbar ist)
  • Sonstige Kosten (behinderungsbedingte Mehraufwendungen im Zusammenhang mit der Fahrt zum Arbeitsplatz oder Ausübung einer Beschäftigung)

siehe auch Mobilitätsförderungen (Seite des Sozialministeriumservice)

Weitere Förderungen:

  • Zuschuss zur Erlangung der Lenkerberechtigung
  • Zuschuss zum Erwerb eines Kraftfahrzeuges   

siehe Rund ums Auto

Wie wird gefördert?

Nähere Informationen zu den einzelnen Förderungen erteilen die Landesstellen des Sozialministeriumservice.

Wie hoch ist die Förderung?

Informationen über die jeweilige Höhe der Förderung erteilen grundsätzlich die Landesstellen des Sozialministeriumservice. 

Die Anschaffung eines Blindenführhundes kann bis zu einer maximalen Zuschusshöhe von EUR 21.335,- gefördert werden (Stand 2016).

Die Höhe des Mobilitätszuschusses betrug 2015 EUR 580,-.


Wichtige Termine

Anträge sind grundsätzlich vor Realisierung des Vorhabens einzubringen.

Auf die Gewährung einer Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

Für nähere Auskünfte steht Ihnen die örtlich zuständige Landesstelle des Sozialministeriumservice zur Verfügung.

Vorgehensweise

Die Antragstellung erfolgt mittels Formblatt (erhältlich in den Landesstellen des Sozialministeriumservice und auf www.sozialministeriumservice.at).

Kontakt

Landesstellen des Sozialministeriumservice

Sozialministeriumservice - Zentrale

Babenbergerstraße 5
1010 Wien
Tel: 05 99 88
Fax: 05 99 88-2131
Mail: post@sozialministeriumservice.at

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 15:30 Uhr
Freitag von 08:00 bis 14:30 Uhr
Beratungszeiten:
Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr, außerhalb nach Vereinbarung

SMS-Anfragen, speziell für Gehörlose: 0664 - 85 74 917

Bitte bei SMS oder e-mail Wunsch, Name und Adresse mit Postleitzahl mitschicken!

Diese Informationen wurden zuletzt am 12.2.2016 vom Fördergeber bestätigt.