Förderung für Facharbeiterausbildung von ZeitarbeiterInnen

Für wen ist die Förderung gedacht?

  • Für ZeitarbeiterInnen mit einer (abgebrochenen) Lehre ohne Lehrabschlussprüfung
  • Für angelernte ZeitarbeiterInnen, die einen Lehrabschluss anstreben

Voraussetzungen

  • Sie sind in einem aufrechten Arbeitsverhältnis als ZeitarbeiterIn und erfüllen die Anforderungen einer Bildungskarenz (Bildungskarenz/Bildungsteilzeit).
  • Oder Sie haben eine FacharbeiterInnenausbildung bei ihrem letzten Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen begonnen, sind  aber vor Ausbildungsende arbeitslos geworden.

Sie beziehen gleichzeitig keine andere Förderung für dieselbe Weiterbildung.

Was wird gefördert?

Lehrgänge für die Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung (aLAP), für deren Absolvierung grundsätzlich die Voraussetzungen der Bildungskarenz bzw. in Ausnahmefällen des Fachkräftestipendiums des AMS erfüllt sein müssen.

  • Die Fachausbildungen liegen schwerpunktmäßig in den Berufsfeldern „Metall-“ und „Elektrotechnik“. Ziel ist die Ausbildung zur/zum FacharbeiterIn.

Hinweis: Nach Ende der Ausbildungszeit muss das Arbeitsverhältnis zumindest noch ein Monat lang aufrecht bleiben.

Detaillierte Informationen dazu finden Sie in der SWF-Leistungsordnung.

Wie wird gefördert?

  • ZeitarbeiterInnen: Finanzierung der Ausbildungskosten/Prüfungskosten zur/zum FacharbeiterIn und  Zahlung eines Zuschusses zum Weiterbildungsgeld oder Bildungsteilzeitgeld, damit Sie keine  finanziellen Einbußen erleiden.
  • Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen: Refundierung der Ausbildungskosten bzw. Prüfungskosten zur/zum FacharbeiterIn.

Wie hoch ist die Förderung?

Nach Maßgabe der Mittel.

Für das Jahr 2016 stehen insgesamt 200 Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Hinweis: Unternehmen der gewerblichen Arbeitskräfteüberlassung können für ihre ArbeitnehmerInnen in einem Zeitraum von drei Jahren maximal € 200.000,- aus dem Fonds beziehen (De-minimis-Regelung) bzw. das 2- bis 3-fache der im Förderzeitraum eingezahlten Beiträge zum Sozial- und Weiterbildungsfonds.


Wichtige Termine

Eine derartige Ausbildung muss vor Ausbildungsbeginn mit dem SWF (=Sozial- und Weiterbildungsfonds der Arbeitskräfteüberlassung Österreich ) vereinbart werden und ein positiver Potentialcheck durch den Schulungsträger muss im Vorfeld eingeholt worden sein.

Vorgehensweise

  • Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber, ob er Sie im Rahmen einer Bildungskarenz oder eines Fachkräftestipendiums ausbilden lassen möchte.
  • Wenden Sie sich an Ihren Betriebsrat und in weiterer Folge an den SWF.
  • Der Schulungsträger stellt fest, ob Sie für die Ausbildung geeignet sind (Potentialcheck).
  • Sie schließen eine Karenzierungsvereinbarung  mit dem  Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen für die Dauer der Ausbildung ab.
  • Ihr  „Wohnsitz-AMS“ genehmigt die Bildungskarenz bzw. das  Fachkräftestipendium.


Die/der ArbeitnehmerIn bzw. das Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen stellt den Antrag, die Abwicklung der Förderung und die Begleitung durch den Prozess erfolgt durch den SWF.

Kontakt

Sozial- und Weiterbildungsfonds der Arbeitskräfteüberlassung Österreich (SWF)
1100 Wien, Favoritenstraße 93/4/3
Telefon: +43 1 890 90 84 -0
Fax:  +43 1 890 90 84 -80
Mail: office@swf-akue.at
Webseite: https://www.swf-akue.at/

  • Infofolder

Diese Information wurde zuletzt am 14.1.2016 vom SWF bestätigt.