NÖ: Bildungsförderung - Sonderprogramm "NÖ Weiterbildungsscheck"

Für wen ist die Förderung gedacht?

  • ArbeitnehmerInnen mit max. Pflichtschulabschluss
  • Personen mit maximal Pflichtschulabschluss, die seit mindestens 1 Jahr als Ein-Personen-Unternehmen tätig sind
  • ArbeitnehmerInnen mit einem formal nicht anerkannten beruflichen Abschluss im Ausland, die als Hilfskräfte tätig sind.
  • Geringfügig Beschäftigte, die keine Leistungen aus dem Arbeitslosenversicherungsgesetz erhalten
  • ArbeitnehmerInnen in Elternkarenz bzw. Hospizkarenz oder in Bildungskarenz bzw. Bildungsteilzeit ohne AMS-Bezug
  • Transitarbeitskräfte in Sozialökonomischen Betrieben

Voraussetzungen

  • Der/die TeilnehmerIn verfügt maximal über einen Pflichtschulabschluss.
  • Der Hauptwohnsitz muss sich seit mindestens 6 Monaten vor Kursbeginn in Niederösterreich befinden.
  • Die Bildungsmaßnahme muss an einer Bildungseinrichtung absolviert werden, die über eine Zertifizierung der CERT-NÖ verfügt, den Qualitätsrahmen von Ö-Cert erfüllt, oder an Akademien bzw. Schulen, die aufgrund von Bundes- oder Landesgesetzen bescheidmäßig eingerichtet sind.
  • Die Bildungseinrichtung muss mit dem Land Niederösterreich einen Kooperationsvertrag abgeschlossen haben. Der Kooperationsvertrag regelt die Zusammenarbeit bei der Abwicklung des Sonderprogrammes „NÖ Weiterbildungsscheck".
  • Im Vorfeld der Qualifizierungsmaßnahme muss verpflichtend ein Bildungsplan bei einer anerkannten anbieterneutralen Bildungsberatung erarbeitet werden. (z.B. Netzwerk Bildungsberatung NÖ, Bildungsberatungen von gesetzlichen Interessensvertretungen, Bildungsberatungen mit IBOBB-Zertifizierung)
  • Das  „Stammdatenblatt für TeilnehmerInnen an Maßnahmen des Europäischen Sozialfonds in der Förderperiode 2014-2020" muss ausgefüllt und unterschrieben werden.
  • Abschlusszeugnis(se) (falls vorgesehen) oder sonst eine Teilnahmebestätigung (75% Anwesenheitszeit) werden vorgelegt.

Was wird gefördert?

Das Land Niederösterreich fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) berufliche Weiterbildungsmaßnahmen für Erwerbstätige. Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Das besondere Gewicht liegt auf der Weiterbildung von Beschäftigungsgruppen ohne formalen Berufsabschluss. Mit dem „NÖ Weiterbildungsscheck" soll aufbauend auf einer Bildungsplanung die Beteiligung am berufsbezogenen Lernen bedarfsgerecht unterstützt werden.

Insbesondere wird gefördert,
- wenn berufliche Abschlüsse (v.a. Lehrabschlüsse) nachgeholt werden,
- wenn eine Umschulung gemacht wird, die zu einer Höherqualifizierung führt,
- wenn sich eine Person berufsbezogen weiterbildet,
- und auch bei Prüfungsgebühren und bei Nostrifizierungen.

Wie wird gefördert?

Mindestens 10 % der Kurskosten sind als Selbstkostenbeitrag bei der Bildungseinrichtung selbst zu zahlen. Die restlichen geförderten Kurskosten werden direkt zwischen dem Land Niederösterreich und der Bildungseinrichtung verrechnet.

Wie hoch ist die Förderung?

Bis zu 90 % der Kurskosten und Prüfungsgebühren, max. € 3.000,--.


Wichtige Termine

Siehe Website der NÖ Landesregierung:

http://www.noe.gv.at/Wirtschaft-Arbeit/Arbeitsmarkt/Arbeitnehmerfoerderung/Weiterbildungsscheck.html

Vorgehensweise

Siehe Website der NÖ Landesregierung:

http://www.noe.gv.at/Wirtschaft-Arbeit/Arbeitsmarkt/Arbeitnehmerfoerderung/Weiterbildungsscheck.html

Kontakt

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Allgemeine Förderung - F3

E-Mail: bildungsfoerderung@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-9555 (ArbeitnehmerInnen-Hotline), Fax: 02742/9005-11230
3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 8

Zuletzt verglichen mit der Website des Fördergebers: 9.12.2015