Bgld: AK-Schulbeihilfe für den 2. Bildungsweg

Für wen ist die Förderung gedacht?

Für einkommensschwache Personen, die einen Abschluss im 2. Bildungsweg anstreben.

Voraussetzungen

Anspruchsberechtigt sind Dienstnehmer mit AK-Mitgliedschaft sowie auch deren ev. nicht kammerzugehörige Ehepartner, wenn eine berufsbildende Schule besucht wird oder sie an Maßnahmen zur Erlangung der Reifeprüfung oder zur Vorbereitung der Qualifizierung für den Fachhochschulbesuch teilnehmen.
   
An StudentInnen bzw. SchülerInnen an Fachhochschulen, Universitäten, Pädagogischen Akademien, Polytechnischen Lehrgängen und auch an TeilnehmerInnen von Weiterbildungskursen, sowie an Lehrgängen für die Erlangung der Meisterprüfung werden keine Beihilfen vergeben. Auch Klassenwiederholungen können nicht gefördert werden.

Das Familien-Nettoeinkommen darf monatlich € 2.087 (Eltern + Kind) nicht übersteigen. Für jedes weitere Kind erhöht sich die Grenze um 10 % dieses Betrages:

  • Familie mit 1 Kind € 2.087,-- netto
  • Familie mit 2 Kindern € 2.295,70netto
  • Familie mit 3 Kindern € 2.504,40 netto
  • Famillie mit 4 Kindern € 2.713,10 netto
  • Familie mit 5 Kindern € 2.921,80 netto

Bei der Berechnung des Familieneinkommens ist das Einkommen der Eltern heranzuziehen. Dabei bleiben Trennungsgelder, Fahrtkosten, Überstunden, Familienbeihilfe, etc. außer Betracht.

Um weitere 10% erhöht sich die Einkommensgrenze für ein erhebliches behindertes Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, sowie für Kinder unter 26 Jahren, die ein Studium absolvieren.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Beihilfe beträgt monatlich € 350 und wird 1 x pro Schulahr ausbezahlt.


Wichtige Termine

Die Beihilfe wird nicht rückwirkend, sondern erst ab dem Zeitpunkt der Antragstellung gewährt!

Vorgehensweise

Der Antrag auf Beihilfe muss für jedes Schuljahr neu gestellt werden.

weitere informationen:

Infos auf der Website der AK

Kontakt

AK Burgenland
Wiener Straße 7
7000 Eisenstadt

Jutta Bellosits

Email: Jutta_Bellosits@akbgld.at
Telefon: 02682/740-3113

Letzte Aktualisierung: 15.3.2016 (nach Rückfrage beim Fördergeber)